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Richtig handeln bei der Abgeltungssteuer: Angespartes clever verwalten

Richtig handeln bei der Abgeltungssteuer: Angespartes clever verwaltenDie Abgeltungssteuer besteuert Kapitalerträge aus Privatinvestitionen. Ein Freibetrag für die Sparer liegt bei 801 Euro, bei Verheirateten werden 1602 Euro veranschlagt. Unter die Abgeltungssteuer fallen Aktienkursgewinne, Bonuszahlungen und Spekulationsgewinne sowie Dividenden. Der pauschale Steuersatz der Abgeltungssteuer liegt bei 25 Prozent. Hinzu kommen der Solidaritätszuschlag und, gegebenenfalls, auch die Kirchensteuer. mehr...

Reisekostenrecht 2014: Diese Änderungen sollten Sie kennen

Reisekostenrecht 2014: Diese Änderungen sollten Sie kennen Wer vorübergehend eine zweite Tätigkeitsstelle übernimmt, die außerhalb der eigenen Wohnung und der ersten Arbeitsstätte liegt, kann die dafür anfallenden Reisekosten steuerlich geltend machen. Seit 1. Januar 2014 ist die Reform des steuerlichen Reisekostenrechts in Kraft getreten. Die Reform verursacht einige Veränderungen bei der steuerlichen Veranlagung der Reisekosten, die Sie kennen sollten. mehr...

20 Steuertipps zum Steuern sparen

Für viele Steuerzahler ist die Steuererklärung mehr als das notwendige Übel. Bietet sich doch jedes Jahr von Neuem die Möglichkeit, seine Haushaltskasse vom Finanzamt aufbessern zu lassen. Ihre Rückzahlung könnte dabei umso üppiger ausfallen, wenn Sie die folgenden kleinen Steuertipps beherzigen. mehr...

News

Job-Center muss Miete zahlen(2006-06-23 12:00:00)

Eine 18-jährige schwangere Hartz-IV Empfängerin darf aus der elterlichen Wohnung aus- und mit ihrem Partner zusammenziehen. Das Job-Center ist in diesem Fall verpflichtet, die Miete der Frau zu übernehmen. So lautet eine aktuelle Entscheidung des Berliner Sozialgerichts. Über das Urteil berichtet der Anwalt Suchservice. Seit dem 1. April 2006 erhalten unter 25-Jährige nur noch wegen "schwerwiegender sozialer Gründe" die Miete für eine eigene Wohnung. Außerdem muss die Sozialbehörde den Umzug zuvor ausdrücklich genehmigt haben. Falls junge Menschen aus der elterlichen Wohnung ausziehen, ohne zuvor mit den Sozialbehörden Kontakt aufgenommen zu haben, verlieren sie grundsätzlich den Anspruch auf Mietzahlungen.

Das Berliner Sozialgericht hat entschieden, dass diese verschärften Regelungen generell mit dem Grundgesetz vereinbar sind. Allerdings hat das Gericht auch festgestellt, dass junge Menschen von den Sozialbehörden (in Berlin: Job-Center) ausführlich beraten werden müssen. Wenn die Behörden ihre Beratungspflicht verletzen, muss die Miete unter Umständen auch dann gezahlt werden, wenn die jungen Hartz-IV-Empfänger die Formvorschriften missachten.

Im aktuellen Fall war eine 18jährige Berlinerin mit ihren Eltern wegen ihrer Schwangerschaft in einen schweren Konflikt geraten. Der Konflikt ist durch einen Bericht des Jugendamts bestätigt worden. Die Frau entschloss sich, mit dem Vater des Kindes in eine eigene Wohnung zu ziehen. Sie hatte den Wohnungswechsel zwar schriftlich beim Job-Center angekündigt, aber nicht die Entscheidung des Job-Centers über die Genehmigung abgewartet. Das Job-Center weigerte sich daher, den Mietanteil der Frau für die neue Wohnung zu übernehmen.

Das Sozialgericht hat nun das Job-Center durch eine einstweilige Anordnung verpflichtet, die Miete doch zu übernehmen. Die 18-Jährige habe grundsätzlich einen Anspruch darauf, mit dem Vater ihres Kindes zusammen zu ziehen. Auch das Job-Center habe inzwischen anerkannt, dass die Frau "schwerwiegende" Gründe für den Wohnungswechsel gehabt habe. Das Job-Center habe die junge Frau allerdings nicht ausreichend über die neue Rechtslage beraten. Daher dürfe es sich hier ausnahmsweise nicht auf eine fehlende Genehmigung berufen. (Aktenzeichen: S 103 AS 3267/06 ER)